Bücher zur Integrativen Bewegungstherapie  

Waibel/Jakob-Krieger Integrative Leib- und Bewegungstherapie - Störungsspezifische und ressourcenorientierte Praxis

Das aktuelle Buch zur IBT

erscheint im Herbst 2008  im Schattauer-Verlag

  Die Integrative Leib- und Bewegungstherapie (IBT) verfügt über ein reiches Methodenrepertoire, das in einer über 40-jährigen bewegungs- und psychotherapeutischen Tradition entwickelt wurde. Als theoretisch solide und in sich schlüssig ausgearbeitete Methode der Integrativen Therapie (Petzold) wird in diesem Buch der Schwerpunkt auf die Praxeologie der IBT gelegt. Praxeologie wird dabei verstanden als die Lehre von der Umsetzung theoretischer Konzepte in Praxis bzw. alltagspraktisches Handeln auf der Grundlage in sich konsistenter Theorie. Ausgehend von einer integrativen Diagnostik und leibphänomenologischer Orientierung werden störungsspezifische Interventionen unter einem ressourcenorientierten Paradigma mit kritischem evidenzbasierten Blick dargestellt.

 Die Herausgeber haben für diese Buch namhafte Autoren aus dem deutschsprachig europäischen Raum aus Wissenschaft und Praxis gewonnen - alle langjährig in der IBT klinisch tätig – die zu ihren Spezialgebieten den aktuellen Stand moderner bewegungs(psycho)therapeutischer Arbeit wiedergeben. Die Themengebiete Depression, Angst, Schmerz, Trauma, Essstörungen und Persönlichkeitsstörungen bilden dabei den Schwerpunkt. Aber auch bislang in der therapeutischen Literatur nur wenig berücksichtigte Bereiche wie Therapie mit Mobbingpatienten, Budokünste und Abhängigkeitserkrankungen sowie der gezielte Einsatz von Ausdauertherapie wurden in diesen Band mitaufgenommen.

Das Buch richtet sich an Bewegungs- , Körper- und Tanztherapeuten, die übungszentriert, erlebniszentriert oder konfliktzentriert in den verschiedensten Institutionen oder in der Praxis arbeiten, an alle nahestehenden Berufsgruppen der Psychotherapie und Psychiatrie (Ärzte, Krankenschwestern, Spezialtherapeuten, Sozialarbeiter etc.) sowie die klassischen Körperberufe und Bewegungsberufe aus Sport, Gymnastik, Physiotherapie, Ergotherapie und Psychomotorik.

 

BEWEGT SEIN INTEGRATIVE BEWEGUNGS- UND LEIBTHERAPIE ERLEBNISAKTIVIERUNG UND PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG

Mit diesem Buch liegt das erste ausführliche Praxisbuch zur unmittelbaren Anwendung der von Hilarion Petzold und seinen MitarbeiterInnen am FRITZ PERLS INSTITUT entwickelten INTEGRATIVEN LEIB- UND BEWEGUNGSTHERAPIE vor. Sein Schwerpunkt ist die erlebniszentrierte Arbeit, anwendbar in der Persönlichkeitsentwicklung wie in der klinischen Praxis.

Der Einsatz der Methode reicht von der Arbeit mit Kindern bis zu der mit alten Menschen, von Gesunden über die mit Neurotikern, Psychosomatikern bis zu Psychotikern. Je nach Klientel kann die Methode eingesetzt werden zur Entfaltung der Persönlichkeit, zur Prävention und Stabilisierung und zur Heilung.

Das Buch ist aus der praktischen Erfahrung entstanden und für die Praxis geschrieben. Die kurze Darstellung des theoretischen Hintergrundes untermauert, gliedert und systematisiert das vielfältige und reichhaltige Repertoire der Übungs- und Erlebnisangebote.

Das Buch kann:

  • Praktikerinnen eine geordnete Übersicht bieten;

  • Tanz-, Körper- und BewegungstherapeutInnen unterstützen, ihre Angebote prozeßbezogen zu gestalten;

  • PsychotherapeutInnen unterstützen, ihre Vorgehensweise zu erweitern.

In dem hier vorgestellten Ansatz fallen Körper- und Psychotherapie ineinander und integrieren sich zu einem differenziellen und ganzheitlichen Verfahren.

 

Kurzbeschreibung
'IBT' ist ein ganzheitlicher Weg psycho-physischer Behandlung und Persönlichkeitsentwicklung. Er vereinigt die besten Traditionen in der Bewegungs- und Körpertherapie und verbindet sie mit tiefenpsychologischen und tiefenhermeneutischen Ansätzen zu einer neuen und innovativen Methode, die den Menschen als 'Körper-Seele-Geist-Subjekt in seinem sozialen und ökologischen Umfeld' sieht. Dieses Buch stellt die wichtigsten Konzepte, Methoden und Anwendungsgebiete in Arbeiten aus einem Zeitraum von 20 Jahren vor.

Autorenporträt
Dr. mult. Hilarion G. Petzold ist Professor für Psychologie, Klinische Bewegungstherapie und Psychomotorik an der Universität Amsterdam und Mitbegründer des Fritz-Perls-Instituts für Integrative Therapie.

Einführung in eine körpertherapeutische Methode, die von vielen psychosomatischen Kliniken und Psychotherapeuten ergänzend eingesetzt wird.

Die Integrative Leib- und Bewegungstherapie verbindet körpertherapeutische und psychotherapeutische Methoden. Hier werden wesentliche Grundlagen des Verfahrens dargestellt. Darüber hinaus wird die praktische Umsetzung dieses komplexen Ansatzes vermittelt, etwa durch die Darstellung der störungsbildspezifischen Behandlung am Beispiel der Depression sowie durch Beispiele aus dem Verlauf von Einzel- und Gruppentherapien.
Das Buch bietet Berufstätigen aus der Psychotherapie, Körper- und Bewegungstherapie, Psychomotorik und Pädagogik fundierte Informationen über die Integrative Leib- und Bewegungstherapie.

 

Kurzbeschreibung
Die alten Fragen: "Was ist der Wille?" "Haben wir einen freien Willen?" werden in Psychologie, Neurowissenschaften, Biologie und Philosophie lebhaft und strittig diskutiert, nach fast einem halben Jahrhundert des Desinteresses. Jetzt folgt eine breite Öffentlichkeit dieser Diskussion, denn der Wille ist eine der Fähigkeiten, die den Menschen zum Menschen machen. Er ermöglicht Verantwortung, Leistung, ethisches Handeln, persönlichen Freiraum, Kreativität und Veränderung. Die Psychotherapie - besonders Freuds Psychoanalyse und die traditionelle Verhaltenstherapie - hat die Bedeutung des Willens bis in die jüngste Zeit unterschätzt. Der Patientenwille war kein relevantes Thema. Neue Erkenntnisse der Hirnforschungen und Psychologie verlangen heute Revisionen. Die Freiheitsfrage wird neu gestellt, Störungen von Willensfunktionen werden behandelt. Diese Themen sind für Therapeuten, helfende Berufe, Psychologen, Ärzte, ja für jeden an seinen Willensfähigkeiten Interessierten zentral. Das Werk führt mitten in die spannenden Diskussionen, überschreitet Einseitigkeiten und informiert in breiter Weise.

Über den Autor
Dr. mult. Hilarion G. Petzold ist Professor emeritus für Psychologie und klinische Bewegungstherapie an der Freien Universität Amsterdam, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie am Institut St. Denis, Paris, Visiting Professor für Psychotraumatologie und Supervision an der Donau-Universität Krems sowie ist Leiter der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit (Fritz-Perls-Institut), Düsseldorf.Dr. phil. Johanna Sieper ist pädagogische Leiterin der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit in Düsseldorf.

Leibsein als Aufgabe. ( ISBN: 3906336387 )
Leibphilosophie in pragmatischer Hinsicht. Seit Jahren, seit Jahrzehnten schon kennt man Gernot Böhme als einen Philosophen, der die Achtung der Leiblichkeit des Menschen einklagt: Dass die Menschenwürde heute vornehmlich am Leibe verletzt wird. Dass wir, was wir der äußeren Natur antun, letztlich uns selbst antun, insofern wir Natur sind. Dass es gegen den telekommunikativen Trend der technischen Zivilisation gilt, die Bedeutung leiblicher Anwesenheit wieder zu entdecken. Nach soviel Plädoyers für den Leib legt Böhme nun seine Leibphilosophie monographisch vor. Und wie zu erwarten, unterscheidet sie sich deutlich von vorliegenden Leibphilosophien, der Tradition von Schopenhauer und Nietzsche bis zu Merleau-Ponty und Schmitz. Sie ist bestimmt vom Vorrang der Praxis: als was uns der Leib erscheint, hängt von unserem lebenspraktischen Verhältnis zu uns selbst ab. Und das ist bestimmt dadurch, dass im Leibsein vornehmlich der Lastcharakter des Daseins erfahren wird und dass wir ferner in einer Phase der Zivilisationsentwicklung leben, in der uns die Technik auf den Leib rückt. Leibsein versteht sich danach nicht von selbst, sondern wird zur Aufgabe. Gerade weil der Leib die Natur ist, die wir selbst sind, wie Böhme definiert, ist in der technischen Zivilisation, die tendenziell alles Gegebene in etwas Gemachtes transformiert, Leiblichkeit zum Problem geworden. Diese Leibphilosophie stellt sich damit den großen Herausforderungen, denen der gegenwärtige Mensch von Seiten der Technik ausgesetzt ist, wie Transplantationsmedizin, Schönheitschirurgie und Gentechnik. Und sie behandelt Leiblichkeit nicht einfach als Gegenstand der Erkenntnis, sondern im Zusammenhang leiblicher Existenzweisen, wie Arbeit, Sport, Ernährung, Krankheit und Behinderung, Geschlechtlichkeit und reproduktives Verhalten. 2003, 402 S.

Kurzbeschreibung
Konzentrative Bewegung und die bewusste Wahrnehmung des Körpers bieten eine ganzheitliche Behandlungsmöglichkeit z. B. bei chronischem Schmerz, Sucht, Trauma, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen oder psychosomatischen Erkrankungen. Auf welche Weise die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) seelische Zustände für die Patienten konkret körperlich erfahrbar macht und damit die Möglichkeit eröffnet, Störungsbilder und Blockaden aufzulösen, vermittelt dieses Lehrbuch. Auf der Basis von Körperbildtheorien, entwicklungstheoretischen Modellen, dem Konzept der Symbolisierung sowie Forschungsergebnissen aus Neuropsychologie und empirischen Studien stellen erfahrene Autorinnen und Autoren, überwiegend Lehrbeauftragte, die Grundlagen der KBT vor. Im Methodenteil beschreiben sie detailliert die Arbeitsweise der KBT mit ihren spezifischen Wahrnehmungs- und Bewegungsangeboten und erläutern deren Wirkungsweise. Zahlreiche Fallbeispiele und Behandlungssequenzen verdeutlichen das therapeutische Vorgehen in der Konzentrativen Einzel- und Gruppenbewegungstherapie sowie bei spezifischen Krankheitsbildern. Auf diese Weise entsteht ein lebendiger Einblick vom Behandlungsgeschehen und den besonderen Möglichkeiten der KBT. Die theoretischen und praktischen Konzepte entsprechen dem Ausbildungscurriculum des DAKBT nach dem aktuellsten Stand.

Der Verlag über das Buch
- Orientiert sich am Ausbildungscurriculum des DAKBT (Deutscher Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie) - Aktueller Stand der theoretischen und praktischen Konzepte der KBT - Lehrbuch für Auszubildende und Fortgeschrittene - Vorstellung störungsspezifischer Konzepte - Zahlreiche anschauliche Falldarstellungen
 

Kurzbeschreibung
Das Buch hilft, Gefühle zu verstehen und sich damit verständnisvoll auseinander zu setzen. Es bietet zahlreiche Anregungen für die "Arbeit in schwierigen Gefühlssituationen, denen wir uns in Heimen, im Kindergarten, im Jugendzentrum, in der Schule, in Beratungsstellen immer wieder gegenüber sehen. In der Behandlung spezieller Fragen und Probleme diverser Altersgruppen schlägt das Buch den Bogen zur alltäglichen pädagogischen Praxis. Presseecho: "Wer Anregung, Orientierung, Ideen für methodische Zugänge im Bereich emotionaler Erziehung sucht, der begegnet in diesem Werk einer wahren Fundgrube." (Anton Salomon, aus: Sozialpäd. Impulse 1/98)