| Referenten | DGIB Tagung 2009 |
Annette Aust
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Krankengymnastin, Atem- und
Leibtherapeutin nach Dr. Glaser, verschiedene Weiterbildungen in
bewegungstherapeutischen Verfahren, in Ausbildung in Konzentrativer
Bewegungstherapie, tätig seit über 25 Jahren als Leib- und
Bewegungstherapeutin im Akut- und Rehabereich der Schussental-Klinik
Aulendorf. |
Prof. Dr. Gernot Böhme ![]() |
Gernot Böhme
studierte Mathematik, Physik und Philosophie
unter anderem an der Universität
Göttingen. Von 1965 bis 1969 war er wissenschaftlicher
Assistent an der Universität
Hamburg und an der Universität
Heidelberg. Zwischen 1970 und 1977 folgte eine Tätigkeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts
zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen
Welt in Starnberg.
1977 wurde Böhme Professor für Philosophie an der TU
Darmstadt und hatte diesen Lehrstuhl bis 2002 inne. Er war 1997
bis 2001 Sprecher des Graduiertenkollegs "Technisierung und
Gesellschaft". Heute ist er Direktor des Instituts für Praxis der
Philosophie e.V. (IPPh) in Darmstadt.
Leibsein
als Aufgabe. Leibsein als Aufgabe? Leib als die Natur, die wir selbst sind – wollen wir das noch? Seit
die technische Entwicklung dem Menschen sozusagen auf den Leib gerückt
ist, sind der moralische Umgang des Menschen mit sich selbst wie auch der
gesellschaftliche Umgang mit Leib und Leben fraglich geworden. Gentechnik,
Reproduktions- und Transplantationsmedizin, Schönheitschirurgie und
Neuro-Enhancement verlangen eine neue und explizite Verständigung darüber,
wie wir unsere Natur leben wollen, genauer: Sie verlangen nach einer Ethik
leiblicher Existenz. Ohne sie fehlt die Basis für Entscheidungen des
einzelnen als mündiger Patient wie für die notwendige gesellschaftliche
Regulierung der neuen medizinischen Techniken. Anhand zahlreicher
Beispiele zeigt Gernot Böhme, wie eine solche Ethik verfaßt sein muß,
um diesen Herausforderungen sowohl auf individueller als auch auf
gesellschaftlicher Ebene gewachsen zu sein.
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Ingrid
Braunbarth ![]() |
ist Soziologin und war lange Zeit in der Erwachsenenbildung tätig. Nach einer Ausbildung zur Integrativen Bewegungstherapeutin und in Integrativer Paartherapie arbeitet sie schwerpunktmäßig im psychotherapeutischen und beraterischen Bereich. Seit 12 Jahren ist sie als Integrative Bewegungstherapeutin an einer Psychosomatischen Reha-Klinik und in freier Praxis tätig. |
| Roland Brückl |
Therapeut für Konzentrative Bewegungstherapie (KBT), Psychotherapie (HPG), ECP-Holder, Zertifikat für Interpersonelle Psychotherapie (IPT), Mitglied im ÖAKBT, Mentor für Coleitung und Beobachtung im DAKBT, tätig als Therapeut für KBT in der Schussental Klinik Aulendorf, der SINOVA Klinik Ravensburg und der Tagesklinik Ravensburg, sowie in freier Praxis |
Priv. Doz. Dr. Hölzer
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Chefarzt und Med. Direktor des
Sinova Klinikverbundes Baden-Württemberg. |
Annette Höhmann-Kost
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arbeitet seit vielen Jahren in ambulanter Praxis als Therapeutin für Integrative Leib- und Bewegungstherapie/Psychotherapie (HPH) und Dipl. Supervisorin mit Einzelpersonen, Teams und Gruppen, seit Anfang 2007 zusätzlich als Bewegungstherapeutin in Teilzeit, in einer Psychosomatischen Klinik. Ein Schwerpunkt der vergangenen Jahre lag im Bereich der Erwachsenenbildung, hier insbesondere in der Leitung von fortlaufenden Ausbildungsgruppen und themenspezifischen Seminaren an der Europäischen Akademie für psychosoziale Arbeit / Fritz Perls Institut (EAG/FPI). Sie ist Lehrtherapeutin und Fachbereichsleiterin an der EAG/FPI und seit Jahren im Fachverband der Dt. Gesellschaft für Integrative Bewegungstherapie (DGIB) im Vorstand engagiert. |
Cornelia Jakob-Krieger
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arbeitet
freiberuflich in eigener Praxis für Psychotherapie (HPG), Supervision und
Beratung in Geldern am Niederrhein. Sie begann vor 27 Jahren mit der
Weiterbildung in Integrativer Leib- und Bewegungstherapie, absolvierte im
Anschluss daran das Kompaktcurriculum für Integrative Körpertherapie und
nahm an dem Weiterbildungscurriculum für Lehrtherapeuten der EAG/FPI
teil. Seit dem Jahr 2000 ist sie Lehrtherapeutin an diesem
Weiterbildungsinstitut. Sie hat an der FU Amsterdam den postgradualen
Studiengang für Supervision mit der Prüfung abgeschlossen und schreibt
zur Zeit an ihrer Masterthese für Integrative Therapie (an der
Donau-Universität Krems). |
Dr.
Hermann Ludwig ![]() |
Dr. Sportwiss.,
Diplomsportlehrer, war viele Jahre im Hochleistungssport
(Kunstturnen) aktiv. Nach dem Studium der Sportwissenschaften
arbeitete er zunächst in der Erwachsenenbildung und der Prävention. Seit
vielen Jahren ist er als Sporttherapeut in der ambulanten orthopädischen
Rehabilitation tätig und setzt sich intensiv mit der Behandlung
chronischer Schmerzpatienten auseinander. Die Kenntnis und Erfahrung
verschiedener Behandlungsansätze, sowie insbesondere die Ausbildung zum
Therapeuten für Integrative Bewegungstherapie am Fritz Perls Institut in
Hückeswagen haben immer wieder neue Impulse für die Arbeit mit diesen
Patienten gegeben. |
Annelies
Jordi
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Physiotherapeutin, HF, Integrative Leib- und Bewegungstherapeutin FPI/EAG, diverse Körpertherapeutische Weiterbildungen, Aikido-Praktizierende. Langjährige Tätigkeit als Physio-, Körper- und Bewegungstherapeutin in freier Praxis, seit 12 Jahren Körper- und Bewegungstherapeutin am Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer SRK in Bern, Lehrtätigkeit an div. Institutionen im Gesundheitswesen. Verschiedene Publikationen in Fachzeitschriften. |
Prof. Dr. med. Anton Leitner ![]() |
Medizinstudium
an der Karl Franzens Universität Graz, Ausbildung zum Psychotherapeuten
in den Fachspezifika Integrative Therapie, Integrative Gestalttherapie,
Integrative Leib- und Bewegungstherapie und zum Supervisior. Ausbildung
zum Arzt für Allgemeinmedizin am a. ö. Krankenhaus St. Pölten. Seit
1990 Wahlarztpraxis, Schwerpunkt Psychosomatik, Psychotherapie,
Psychotherapeutische Medizin, Supervision. 1990 - 2001 Vortragender an der
Sozialakademie St. Pölten in den Unterrichtsfächern Sozialmedizin und
Handlungsfeld Gesundheit, seit 1995 Lehrgangsleitung
"Psychotherapeutische Medizin" Niederösterreich und
wissenschaftlicher Beirat in der Österreichischen Gesellschaft für
Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin (ÖGPPM). Seit 1999
Leitung des Zentrums für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie an der
Donau-Universität Krems, seit 2001 Lektor an der Fachhochschule St. Pölten
im Fachhochschulstudiengang Sozialarbeit, ab 2007 Leitung des Departments
für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie an der Donau-Universität
Krems. Seit 2008 Mitglied des Obersten Sanitätsrates im Bundesministerium
für Gesundheit, Familie und Jugend der Republik Österreich.
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Renate
Neddermeyer ![]() |
Pädagogin Lehrtherapeutin am Fritz
Perls Institut Erfahrung in
unterschiedlichen Arbeitsfeldern: mit inhaftierten Frauen,
alten Menschen, u.a.
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Prof. Dr. mult. H.
Petzold ![]() |
Wille
und Wollen. Zur Dialektik von konflik- und ressourcenzentrierter Arbeit in
der Psychotherapie. Der Wille
war über lange ein vernachlässigtes Thema in der Psychotherapie -
erstaunlicher Weise auch in der Bewegungstherapie, obgleich die Willkürbewegung
ja, die Schnittstelle ist, wo der "Geist in den Körper
wirkt" (Jaspers). Der Wille unterstützt die "Übungen des Körpers"
(etwa beim Bewegungstrainig). Bewegung unterstützt das "Üben
des Willens". Bei allen Verhaltensveränderungen durch Therapie, die
Neubahnungen in Gang setzen will, brauchen wir die Unterstützung des
Willens und müssen wir den Willen unterstützen. Wollen und Handeln,
Motivieren und perfomatives Umsetzen stehen in beständiger Rekursivität.
Bewegungsorientierte Therapie bietet hier hervorragende Ansatzpunkte
für effektive Behandlungen.
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Auguste
Reichel, MAS |
Psychotherapeutin
( IntegrativeTherapie) in freier Praxis Lehrtherapeutin
für Integrative Bewegungs – und Leibtherapie Lehrtherapeutin
für Integrative Therapie und der Donau-Universität Krems,
LehrtherapeutInnenausbildung am FPI/EAG für integrative Therapie Lehrbeauftragte
der NÖ. Ärztekammer für Lehrtherapien im Rahmen der
Psychotherapeutischen Medizin Supervisorin
(ÖVS und ÖBVP und MAS für Supervision im Gesundheitswesen) Lehrende
für Kreativen Tanz Autorin |
Dr. Ulrike Uta Schaumann
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ist Fachärztin für Innere Medizin, Additivfachärztin für Gastroenterologie und Hepatologie und MAS in Psychosomatischer und Psychotherapeutischer Medizin. Nach vielen Jahren medizinischer Berufspraxis im Krankenhaus betreibt sie seit 1991 eine eigene Praxis für Innere Medizin und Psychotherapeutische Medizin in Wiener Neustadt. An der Donau Universität Krems unterrichtet sie im Aufbaulehrgang Akademische/r Bewegungstherapeut/in und ist Lehrtrainerin der OEGIT (Österreichische Gesellschaft für Integrative Therapie). Seit ihrer Tätigkeit an einer gastroenterologischen Abteilung in Wien nimmt die Behandlung essgestörter PatientInnen einen zentralen Stellenwert ihrer Arbeit ein. Sie arbeitet leib- und bewegungstherapeutisch im Gruppen- und Einzelsetting, hält als anerkannte Expertin für Essstörungen zahlreiche Vorträge und Seminare zum Thema Essstörungen sowohl in Fachgesellschaften als auch in der Erwachsenenbildung. |
Dr. Matthias Schoof![]() |
Chefarzt an der Schussental-Klinik, Rehabilitationsklinik für psychosomatische Erkrankungen. |
Karin Schreiber-Willnow![]() |
Dipl.-Math.
Dr.rer.medic.,
Studium der Mathematik und Sozialwissenschaften in Berlin und Bochum,
1976-84 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Gemeinschaftskrankenhaus
Herdecke, Lehrauftrag für Biomathematik an der Universität
Witten-Herdecke, Ausbildung zur Therapeutin für Konzentrative
Bewegungstherapie (KBT). Seit 1986 als KBT-Therapeutin und
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Rhein-Klinik Bad Honnef tätig.
Mitglied der Forschungsgruppe des DAKBT, Mentorin für Beobachtung und
Coleitung im DAKBT. Seit 1994 Mitglied des Arbeitskreises stationäre
Gruppentherapieforschung. 1994/95 Weiterbildung in systemischer Therapie
bei der IGST Heidelberg (Fritz Simon, Günthard Weber). 2000 Promotion an
der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln mit einer klinischen
Studie zur Wirksamkeit der KBT, Mitglied im DKPM, Arbeitsgruppe Körpertherapie/
Körperdiagnostik. 2003
Erwerb des ECP (European Certificate of Psychotherapy). |
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Prof. Seidler ist Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut. Ausbilder in Klientenzentrierte Psychotherapie (GwG). Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie (IPAW) und Konzentrativer Bewegungstherapie (DAKBT).1985-1995 wissenschaftlicher Angestellter/Assistent an der Universität Bielefeld. 1990 Promotion. Seit 1995 Leiter der Sozialpsychiatrischen Tagesklinik an der Medizinischen Hochschule Hannover. 2004 Habilitation. Seit 2008 außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover. Mitglied der Forschungsgruppe des Deutschen Arbeitskreises für Konzentrative Bewegungstherapie (DAKBT). Körperorientierte
Psychotherapie: Forschungsergebnisse und Forschungskultur |
Dr. Manfred Thielen
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Dr. phil, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut,
Einzel-, Gruppenpsychotherapie, Supervisor, Lehrtherapeut. Ausbildungen in
Körperpsychotherapie (Integrative Biodynamik), tiefenpsychologisch
fundierte Psychotherapie, Gesprächspsychotherapie und Verhaltenstherapie. |
Martin J. Waibel
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hat in über 30 Jahren
klinischer Therapie an Akut- und Rehaklinik
einen reichhaltigen Erfahrungsschatz mit bewegungs- und körpertherapeutischer Arbeit gesammelt. Er
begann in den 70er Jahren mit den klassischen Methoden der physikalischen
(Reflexzonen)Therapien und physiotherapeutischen Therapie , orientierte
sich jedoch schnell an den verschiedenen östlichen und westlichen
Bewegungsverfahren wie Eutonie, Yoga und Atemtherapie. Mit der Ausbildung
zum Integrativen Leib- und Bewegungstherapeuten u.a. bei Prof. Petzold in
den 80er Jahren veränderte sich seine Arbeitsweise grundlegend. Es
folgten weitere Ausbildungen zum Soziotherapeuten, Weiterbildungen in
systemischen Verfahren, sowie den Studiumsabschlüssen als Dipl.
Sozialarbeiter (FH) und Dipl. Supervisor (Freie Universität Amsterdam).
Als Mitbegründer der Zeitschrift „Integrative Leib- und
Bewegungstherapie“ leitete er die Redaktion 10 Jahre. Heutzutage ist er
u.a. als Lehrtherapeut für Integrative Bewegungstherapie tätig, als
Dozent und Supervisor an Fachschulen und Hochschulen als auch in freier
Arbeit. Er betreut als Leiter eines Therapiezentrums ein Team von 12
Spezialtherapeuten bestehend
aus Therapeuten für IBT, KBT, Physiotherapeuten und Masseure, die er in
einem integrativen System führt.
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